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Gemüse aus dem Maurerkübel

In diesem Jahr pflanzen wir zum Großteil unser Gemüse in Maurerkübeln an. Das Hauptargument, weshalb wir uns dazu entschieden haben, ist ganz klar der Platzmangel in unserer Gemüseecke. Denn zusätzlich stehen einige Kübel, Töpfe und Schalen auf der Terrasse an der Hauswand, die über Tag sehr viel Wärme speichert, und der Rest überall im Garten verteilt.

Bereits vor 2 Jahren hatten wir unsere Tomaten auf der Terrasse in einem Maurerkübel und waren mit der Ernte sehr zufrieden. Also haben wir uns in diesem Jahr wieder dazu entschieden.

Schritt für Schritt zum Pflanzkübel

Zunächst haben wir uns Gedanken gemacht, wie viele und welche Größe wir brauchen. Unsere Ausbeute beim Vorziehen der Pflanzen war gut und so sollen auch fast alle Pflanzen bei uns in den Garten.

Mit groben Vorstellungen sind wir in den nächsten Baumarkt gefahren und haben uns dort vor Ort das Sortiment angeschaut. Für die Tomaten haben wir letztendlich rechteckige und für die Gurken und Zucchini runde Maurerkübel ausgewählt.

Zuhause angekommen haben wir die Maurerkübel erstmal eine längere Zeit draußen abdampfen lassen. Die Dinger riechen ja immer echt extrem!
Nach ein paar Stunden lässt dieser beißende Geruch aber nach. Bevor man die Kübel mit Erde befüllt, sollte man in den Boden ein paar Löcher bohren, damit man Staunässe vermeiden kann. Wir haben dann noch eine Schicht kleine Steine ganz nach unten gepackt, dann den Kübel mit unserer schönen Komposterde befüllt und anschließend erstmal ordentlich gewässert.

Einsetzen und pflege der Pflanzen

In die vorbereiteten Maurerkübel mit der feuchten Erde haben wir dann unsere Pflanzen gesetzt. In die rechteckigen jeweils 2 Tomatenpflanzen und bei den runden je nach Durchmesser verschieden viele Gurken und Zucchini. Für unseren Paprika- und Chilipflanzen hatten wir noch genügend Blumentöpfe.

Nach dem Einsetzen der Pflanzen wurde oben auch noch eine Schicht Pinienerde verteilt. So soll verhindert werden, dass die Pflanzerde bei sehr warmen Temperaturen komplett austrocknet. Gerade die Pflanzengefäße auf der Terrasse stehen den ganzen Tag in der Sonne und bis jetzt ist das Ergebnis sehr zufrieden stellend. Dank der Pinienerde müssen wir selbst an sehr heißen und auch windigen Tagen nicht täglich wässern.

Ein weiterer Vorteil an den Kübeln und natürlich auch an der Pinienerde ist, dass sich das Unkraut sehr zurück hält 😉

Fazit

Dadurch, dass unsere Tomaten, Paprika und Chilis durch die Wärme der Hauswand profitieren können, wachsen sie richtig gut.

Und dank der Kübel sind unsere Pflanzen mobil, somit können wir sie an den anfangs kälteren Tagen noch an die schützende Hauswand stellen und sobald es wärmer wird ziehen die empfindlicheren Kandidaten einfach innerhalb unseres Gartens um. Ein weiterer Vorteil der Mobilität ist, dass die Schnecken nicht so einen riesen Schaden anrichten, wie an unseren ebenerdig eingepflanzten Gemüse.

Die Ergebnisse bei unserem ersten Versuch vor zwei Jahren waren sehr positiv und nun sind wir gespannt, wie es dieses Mal verlaufen wird!

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